Antrag: Suche eines Baugrundstücks für eine Rettungswache (24.02.2025)
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ASB sucht Grundstück für neue Rettungswache

Auf dieser Seite informieren wir über die Suche des ASB Karlsruhe nach einem Baugrundstück für eine neue Rettungswache, unseren Antrag im Ortschaftsrat Wettersbach, die Ablehnung durch die Stadtverwaltung sowie das weitere Vorgehen.
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Karlsruhe sucht derzeit einen geeigneten Bauplatz für die Errichtung einer neuen Rettungswache im Bereich der Karlsruher Bergdörfer. Geplant ist ein moderner Notarztstandort mit zwei Rettungswagen sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug, der im 24-Stunden-Betrieb betrieben werden soll. Die neue Rettungswache soll die bisherige Wache am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach ersetzen, die dort künftig nicht mehr zur Verfügung steht.
Eine zentral gelegene Rettungswache würde die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger unserer Bergdörfer sowie der angrenzenden Gemeinden deutlich verbessern. Insbesondere könnten die Eintreffzeiten des Rettungsdienstes bei medizinischen Notfällen und Unfällen spürbar verkürzt werden.
Wie den unten verlinkten Berichten zu entnehmen ist, hat die Stadtverwaltung Karlsruhe den Antrag des Ortschaftsrates Wettersbach auf einen Standort im Gewerbegebiet Winterrot in Palmbach abgelehnt.
Der Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e. V., Region Karlsruhe, hat nun im Wettersbacher Anzeiger vom 22.01.2026 eine Suchanzeige veröffentlicht. Gesucht wird ein Grundstück mit einer Größe von etwa 1.200 bis 1.500 Quadratmetern.
Nachfolgend finden Sie die Anträge unserer CDU/FW-Fraktion sowie die entsprechende Antwort der Stadtverwaltung Karlsruhe.
Auch nach der Stellungnahme der Stadtverwaltung halten wir die Einordnung unter die Begrifflichkeit „Anlagen für gesundheitliche Zwecke“ für nicht überzeugend. Unter Anlagen für gesundheitliche Zwecke verstehen wir gesundheitliche und medizinische Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser aller Art, Sanatorien, Untersuchungslabore, Rehabilitationseinrichtungen, Kureinrichtungen, Gesundheitsämter sowie weitere Einrichtungen, in denen medizinische oder therapeutische Behandlungen angeboten oder durchgeführt werden. Diese Voraussetzungen erfüllt die geplante Rettungswache nicht, da dort weder gesundheitliche Dienstleistungen für die Öffentlichkeit vorgesehen sind noch ein Publikumsverkehr stattfindet. Nach unserer Auffassung ist eine Rettungswache daher eher als Dienstleistungsbetrieb mit zugehörigem Fuhrpark einzuordnen.
Die hiervon abweichende rechtliche Bewertung durch den Zentralen Juristischen Dienst der Stadt Karlsruhe ist vom Ortschaftsrat zur Kenntnis zu nehmen und zu akzeptieren. Zur Verwirklichung der Rettungswache wäre daher lediglich eine aufwendige und langjährige Änderung des Bebauungsplans möglich.
Antrag unserer Fraktion im Ortschaftsrat
Frau Ortsvorsteherin Kerstin Tron
Ortsverwaltung Wettersbach
Rathaus Grünwettersbach
76228 Karlsruhe
Karlsruhe, 24.02.2025
Antrag der CDU/FW-Fraktion im Ortschaftsrat Wettersbach
Betreff: Suche eines Baugrundstücks für eine Rettungswache
Sehr geehrte Frau Tron,
hiermit beantragt die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion die Prüfung der Möglichkeit, ein geeignetes Baugrundstück für die Ansiedlung einer Rettungswache im Gewerbegebiet Winterrot im Stadtteil Palmbach zu finden.
Begründung:
Der Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Bereich Karlsruhe hat im Jahr 2023 die Verlagerung des Standortes der Rettungswache am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach in den Bereich bei Palmbach beschlossen. Dieser Schritt dient der Optimierung der Notfallrettung in unserer Region.
Die Rettungsdienstorganisation ASB Karlsruhe hat bereits Interesse an dem möglichen neuen Standort bekundet und ist aktiv auf der Suche nach einem Baugrundstück für den Neubau einer Rettungswache. Geplant ist die Errichtung eines Notarztstandortes, der mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug im 24-Stunden-Betrieb ausgestattet werden soll. Diese neue Rettungswache würde die derzeitige Wache am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach ersetzen und somit die medizinische Versorgung in unseren Höhenstadtteilen nachhaltig verbessern.
Auf dem benötigten Grundstück soll ein zweigeschossiges Gebäude mit Sozial- und Funktionsbereichen und eine Fahrzeughalle für einen hauptamtlichen 24-Stunden-Betrieb erstellt werden. Der zukünftige Standort soll eine Fläche von ca. 1.500 bis 2.000 Quadratmetern an einer strategisch und verkehrsgünstig gelegenen Stelle bieten, die für unsere Region zuständig ist. Vom ASB wissen wir, dass die Stadt Karlsruhe die Grundstücksnachfrage abschlägig beantwortet hat.
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Ortschaftrat für Naturkindergarten in Wettersbach (06.02.2025)
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Der Ortschaftsrat Wettersbach setzt sich gemeinsam zur Schaffung einer Naturkita auf dem ehemaligen Festplatz des Schwarzwaldvereins, in der Nähe des Fernmeldeturmes Grünwettersbach, ein.

Update 06.02.2025:
Die CDU-Gemeinderatsfraktion stellt Antrag für eine Naturkita Wettersbach im Karlsruher Gemeinderat:
Herrn
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup
Rathaus
D-76124 Karlsruhe
Karlsruhe, den 06.02.2025
Thema
Schaffung eines Naturkindergartens als Außenstelle des städtischen Naturparkkindergartens Wettersbach
Antrag
Die CDU-Gemeinderatsfraktion Karlsruhe beantragt:
- Die Stadtverwaltung schafft in Absprache mit der Ortsverwaltung Wettersbach die Bedingungen für einen Naturkindergarten als Kita-Außenstelle des städtischen Naturparkkindergartens Wettersbach (Auszeichnung erfolgt am 16. Mai 2025 ) mit einer Ü3-VÖ-Gruppe mit 20 Plätzen ab 2026.
Sachverhalt / Begründung
Das Prädikat „Naturpark-Kindergarten“ bekommt ein Kindergarten nach etwa einem Jahr aktiver Projektbeteiligung für den Zeitraum von fünf Jahren vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V. verliehen. Die städtische Kindertagesstätte Wettersbach erhält die Auszeichnung im Mai 2025. Das Konzept des Naturpark-Kindergartens basiert auf dem vom Verband Deutscher Naturparke (VDN) entwickelten Programm „Naturpark-Kita“ und wird von der städtischen Kindertagesstätte Wettersbach bereits erfolgreich umgesetzt (Vorlage-Nr. 2024/0177).
Der für das Jahr 2025 für die Stadtteile Grünwettersbach und Palmbach prognostizierte Platzbedarf (13 Plätze Ü3, Stand 01.09.2024, Vorlage-Nr. 2024/1168) ist ein geringerer Fehlbedarf als der für das Jahr 2024 (48 Plätze Ü3, Stand 01.03.2024, Vorlage-Nr. 2024/0774). Nichtsdestotrotz berücksichtigt das Prognosemodell für die Fehlbedarfe lediglich Faktoren wie Geburtenraten, sowie potenzielle Zuzüge oder Abwanderungen, nicht jedoch Kinder, die auf Wartelisten verschiedener Kindertagesstätten stehen. Diese Zahlen können mittels Filter separat dargestellt werden und finden in der Berechnung keine Berücksichtigung. Auch in Jahren, in denen ein Neubaugebiet erschlossen wird (auf die Vorlage-Nr. 2023/0050 wird Bezug genommen) oder in denen die durchschnittliche Geburtenrate steigt, können andere Bedarfe an Kindertagesbetreuung notwendig sein als in Vorjahren.
Darüber hinaus laufen derzeit Vorhaben zur Erweiterung der Grünwettersbacher Kita Dorfwies und zum Ersatzneubau der städtischen Kindertagesstätte Wettersbach in Palmbach. Auf die Vorlage-Nr. 2023/0819 Punkte 2.2 und 2.3 wird verwiesen. Diese Planungen werden den aktuellen Bedarf jedoch nicht kurzfristig decken können und stehen bei planmäßiger Fertigstellung frühestens in den Jahren 2029 oder 2030 zur Verfügung. Insofern bedarf es weiterer Anstrengungen, um der gesetzlichen öffentlichen Pflichtaufgabe gemäß §§ 79-80 des Sozialgesetzbuches, Achtes Buch (SGB VIII), nachzukommen und ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für Kinder im Bereich der frühkindlichen Bildung zu schaffen.
Aus diesem Grund hat sich der Ortschaftsrat Wettersbach auf Initiative der CDU/FW-Fraktion einstimmig dafür ausgesprochen, auf Wettersbacher Gemarkung zusätzlich noch eine Natur-Kita einzurichten (Mündlicher Antrag in OR-Sitzung am 15. Oktober 2024 sowie Vorlage-Nr. 2024/1168). 2024/1168). Für eine Ü3-VÖ-Gruppe ließe sich ein Naturkindergarten mit einem Bauwagen (entsprechende Mittel in Höhe von 45.000 € sind im THH 8800 für das Jahr 2026 vorgesehen) samt Unterstand auf einem Wiesengrundstück relativ kurzfristig realisieren. Als Grundstück eignet sich das ehemalige Gelände „Festplatz Schwarzwaldverein“, das nach der Kündigung des Pachtvertrages zum 31.12.2024 durch den Schwarzwaldverein Wettersbach e. V. wieder als freies städtisches Grundstück unter der Liegenschaftsverwaltung der Ortsverwaltung Wettersbach zur Verfügung steht. Das Gelände ist verkehrstechnisch gut angebunden und es gibt Parkplätze am Gelände. Darüber hinaus befindet sich das Flurstück mit der Nr. 70962 nicht nur inmitten des Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V., sondern der Träger wäre als zertifizierter Naturparkkindergarten (im Übrigen die erste Kita in Karlsruhe, die sich in städtischer Trägerschaft befindet) geradezu prädestiniert, das Portfolio der aktiven Mitarbeit im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V. zu erweitern und mit (Kinder-)Leben zu erfüllen.
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Ergänzungen im Nahverkehrsplan und ÖPNV-Verbesserungen für Wettersbach (18.03.2024)
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CDU/FW-Wettersbach und alle benachbarten CDU Gemeinderats- und Ortschaftsratsfraktionen fordern Ergänzungen im neuen Nahverkehrsplan
Update 16.05.2024:
Auf dieser Seite berichten wir über unseren Antrag im Ortschaftsrat Wettersbach und über Vorschlägen aus dem CDU ÖPNV-Arbeitskreis Albtal-Pfinztal-Bergdörfer mit weiteren Forderungen für einen besseren ÖPNV in unserer Region. Unser ÖPNV-Arbeitskreis besteht aus Mitgliedern der CDU-Ortschaftsratsfraktionen aus Hohenwettersbach, Stupferich, Wettersbach (CDU/FW) und Wolfartsweier sowie den CDU-Gemeinderatsfraktionen aus Karlsbad, Pfinztal und Waldbronn.

a) Antrag im Ortschaftsrat Wettersbach:
Antrag vom 18.03.2024 an die Ortsverwaltung Wettersbach, z. Hd. Frau Ortsvorsteherin Kerstin Tron, Rathaus Grünwettersbach, 76228 Karlsruhe
Antrag der CDU/FW-Fraktion im Ortschaftsrat Wettersbach zum ÖPNV
Betreff: Ergänzungen im neuen Nahverkehrsplan und in der Netzkonzeption sowie kurzfristige ÖPNV-Verbesserungen für Grünwettersbach und Palmbach
Sehr geehrte Frau Tron,
die CDU/FW-Fraktion beantragt folgenden Beschluss im Ortschaftsrat: Der Ortschaftsrat Wettersbach beauftragt die Ortsvorsteherin, den KVV, die VBK und die zuständigen städtischen Stellen mit der Bitte um Prüfung der gewünschte Linien-Ergänzungen und Verbesserungen sowie deren Aufnahme in den neuen Nahverkehrsplan und in die neue Netzkonzeption.
Für folgende Nahverkehrsergänzungen sehen wir einen zukünftigen Bedarf gegeben:
- Verlängerung der Verstärkerlinie 47 zur Hauptverkehrszeit vom Zündhütle bis zum Durlacher Tor/KIT, mit Anbindung des Gewerbegebietes Killisfeld/Ottostraße und der Ludwig-Erhard-Allee.
- Busverbindung von Grünwettersbach - Palmbach nach Waldbronn, mit Verknüpfung der Linie 155 zum Bahnhof Busenbach.
Die Punkte 1 und 2 ergeben zusammen eine neue Buslinie durch Verlängerung der Verstärkerlinie 47A. (Waldbronn – Palmbach – Grünwettersbach – Zündhütle – Industriegebiet Killisfeld – Wolfartsweier Straße – Durlacher Tor/KIT)
Außerdem soll in Schwachzeiten der MyShuttle Waldbronn mit einigen Bushaltestellen der städtischen Buslinie 47 und 23 in Palmbach und Stupferich verknüpft werden. - 20-Minuten-Taktung der Linie 107 zwischen Ettlingen und dem Bahnhof Durlach, mit Direktumstieg am Zündhütle von und zu den Linien 24 und 47 (kundenfreundliches „Rendezvous-System“)
- Anbindung des Bahnhofs Remchingen-Wilferdingen an die KA-Bergdörfer.
- Buslinie 158: Fahrplanausweitung, passend zu den Schichtzeiten des SRH-Klinikums. Anbindung von MyShuttle Karlsbad an die Buslinien der Bergdörfer nach Betriebsende der Buslinie 158, sowie am Wochenende.
- Freizeitverkehr Linie 47: 20-Minuten-Takt abends und an Sonntagen ganztags bis Palmbach.
- Mittelfristig erachten wir ein MyShuttle-Betrieb im gesamten Bereich der Karlsruher Bergdörfer für sinnvoll. Dieser kann sich später auch zu einem autonomen ÖPNV-Angebot für die letzte Meile entwickeln.
Außerdem sollen kleinere sofortige Verbesserungen geprüft werden. Die genannten Ergänzungen sind aus Sicht des Ortschaftsrates für eine positive Weiterentwicklung des ÖPNV in den Karlsruher Bergdörfern erforderlich.
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Danke für das Wahlergebnis 2024
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Wir danken für Ihre Stimmen
Nach einer für uns sehr intensiven Vorbereitungszeit auf die Kommunalwahlen 2024 konnte am vorletzten Sonntag unsere CDU/FW-Liste mit 18.662 Stimmen die meisten Stimmen in Wettersbach auf sich vereinen. Mit einem Wahlergebnis von 36,9 % erzielten wir zusammen mit den Freien Wählen das beste CDU Ergebnis von allen Karlsruhe Ortschaftsratswahlen. Wir freuen uns, dass wir einen Sitz dazu gewonnen haben und zukünftig mit sechs Vertretern im Wettersbacher Ortschaftsrat vertreten sind. Mit unseren verfolgten Zielen und Bemühungen den aktuellen politischen Sachthemen in Grünwettersbach und Palmbach wurden wir belohnt.

HERZLICHEN DANK
Wir möchten uns bei allen Wählerinnen und Wähler, die uns mit Ihrer Stimme sowohl bei den Ortschaftsratswahlen als auch bei der Gemeinderatswahl ihr Vertrauen ausgesprochen haben, sehr herzlich bedanken. Die hohe Wahlbeteiligung von über 71 % stärkt die Position des Ortschaftsrats. Wir werden uns in den nächsten fünf Jahren mit aller Kraft, Sorgfalt und Nachhaltigkeit für die Belange von Palmbach und Grünwettersbach einbringen.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH sagen wir allen neugewählten Kandidaten der CDU Wettersbach und der Freien Wähler Wettersbach zu ihren hervorragenden Ergebnissen. Wir freuen uns, dass Jonas Schaufelberger, Roland Jourdan, Marcus Brenk, Marianne Köpfler, Harald Ehrler und Alexandra Jourdan zukünftig die Interessen der Palmbacher und Grünwettersbacher Bürger im Ortschaftsrat vertreten.
DANKE sagen wir allen Kandidatinnen und Kandidaten, die in den letzten fünf Monaten einen unermüdlichen Einsatz mit viel Freude und Spaß, vielen Ideen, und vor allem mit viel Herzblut für uns und für Wettersbach aufgebracht haben. Wir freuen uns weiterhin mit euch im Austausch zu bleiben. Ihr seid eine großartige Truppe. Ebenso möchten wir uns bei den aus dem Ortschaftsrat ausscheidenden Ortschaftsräten für ihren Einsatz für unser Wettersbach recht herzlich bedanken.
Harald Ehrler, für den CDU Ortsverband Wettersbach
Roland Jourdan, für die Freien Wähler Wettersbach
Wahlergebnisse 2024 entnommen von www.karlsruhe.de/wahlen:

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Geschichtsweg mit Stäffeles-Rundweg Grünwettersbach
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Grünwettersbacher Geschichtsweg und Rundweg über Wegle und Stäffele
"Ein Geschichtsweg als sichtbares Zeugnis einer lebendigen Ortsgeschichte - Ein Spaziergang durch die Jahrhunderte!"
Im Jahr 2028 feiert Grünwettersbach sein 750-jähriges Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung.
Anlässlich dieses Jubiläums hat der Ortschaftsrat Wettersbach die Idee eines Geschichtswegs durch Grünwettersbach angeregt, der historische Orte, Gebäude und Ereignisse sichtbar und erlebbar machen soll – ähnlich wie der Waldenserweg in Palmbach mit seinen informativen Stelen, der die Geschichte dort lebendig werden lässt. Ergänzt werden soll dieser Weg durch einen Rundweg über Wegle und Stäffele, der zu versteckten Gassen, alten Treppen und herrlichen Aussichtspunkten führt. Diese Wegle und Stäffelen sollen mit ihren ortshistorischen Namen beschildert werden.
Wenn Grünwettersbach im Jahr 2028 sein Geburtstag feiert, fällt dieses besondere Jubiläum mit einem weiteren denkwürdigen Ereignis zusammen: dem 100. Geburtstag des Grünwettersbacher Künstlers Heinz Barth, der als Maler, Grafiker und Bildhauer weit über seine Heimat hinaus wirkte und dessen Schaffen bis heute das kulturelle Erbe unseres Ortes bereichert.

Erste Sitzung zum „Grünwettersbacher Geschichtsweg“ – Ein Spaziergang durch die Jahrhunderte nimmt Gestalt an
Am Montag, den 3. November 2025, fand im Bürgersaal des Rathauses Grünwettersbach die erste Informationsveranstaltung und Sitzung des Arbeitskreises „Geschichtsweg Grünwettersbach“ statt. Auf Einladung der Fraktionen des Ortschaftsrats Wettersbach trafen sich zahlreiche geschichtsinteressierte Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam Ideen und Anregungen für das neue Ortsgeschichtsprojekt zu sammeln.
Ein Weg durch Geschichte und Ortsbild
Anlässlich des bevorstehenden 750-jährigen Jubiläums der ersten urkundlichen Erwähnung Grünwettersbachs im Jahr 2028 hat der Ortschaftsrat die Idee eines „Grünwettersbacher Geschichtswegs“ ins Leben gerufen. Dieser soll historische Orte, Gebäude und Ereignisse im Ort sichtbar und erlebbar machen – ähnlich dem bereits bestehenden Waldenserweg in Palmbach, der dort die Geschichte des Ortes auf eindrucksvolle Weise vermittelt.
Geplant ist ein etwa 3 Kilometer langer Weg, der barrierefrei durch die Ortsmitte und Nebenstraßen führt. Entlang der Strecke sollen Informationstafeln bzw. Stelen mit Texten und Bildern über bedeutende Orte und Geschehnisse informieren. Der Start- und Endpunkt ist zwischen dem Skulpturenpark an der Gemarkungsgrenze und dem Fallbrunnen vorgesehen.
Ergänzung durch „Wegle, Stäffele und Aussichtspunkte“
Ergänzt werden soll der Geschichtsweg durch einen Rundweg mit dem Titel „Wegle, Stäffele und Aussichtspunkte in Grünwettersbach“. Dieser rund 3,3 Kilometer lange Weg führt zu den kleinen, oft verborgenen historischen Pfaden und Treppen, die die verschiedenen Ortsebenen verbinden. Dabei bieten sich immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die Höhen und Täler des Stadtteils – bis hin zum Schwarzwald.
Die historischen Wegle und Stäffelen sollen künftig mit ihren überlieferten Namen ausgeschildert werden, um die alten Bezeichnungen wieder ins Bewusstsein zu rufen.
Lebendige Ortsgeschichte dank vieler Mitwirkender
Bei der ersten Sitzung wurden bereits zahlreiche Themenvorschläge und mögliche Stationen gesammelt und diskutiert. Viele wertvolle Anregungen der Teilnehmenden flossen in die Ideensammlung ein. Der Arbeitskreis, dem Mitglieder aller Ortschaftsratsfraktionen angehören, wird von interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern unterstützt, die ihr Wissen und ihre Erinnerungen einbringen möchten.
Eine Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse sowie eine wachsende Sammlung ortsgeschichtlicher Themen steht unter
👉 www.geschichtsweg.wettersbach-online.de zur Verfügung.
Eine Zusammenfassung der bisherigen Vorschläge und Planungen steht als pdf.-Datei unter folgendem Link zur Verfügung:
zusammenfassung-geschichtsweg-gruenwettersbach-11-2025 herunterladen
Dort werden nach und nach weitere Inhalte ergänzt, um die Grundlage für die künftige Gestaltung des Geschichtswegs zu schaffen.
Mitmachen erwünscht!
Das Projekt lebt von der Beteiligung der Bürgerschaft. Wer Ideen, Texte, historische Informationen oder alte Fotos aus Grünwettersbach beisteuern möchte, ist herzlich eingeladen, sich einzubringen. So soll in den kommenden Jahren – rechtzeitig zum Ortsjubiläum – ein Geschichtsweg entstehen, der Grünwettersbacher Geschichte auf den Straßen und Plätzen sichtbar macht.
Kontakt und weitere Informationen:
Ortschaftsratsrätlicher Arbeitskreis „Geschichtsweg Grünwettersbach“
www.geschichtsweg.wettersbach-online.de - Mail:
Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Beiträge!
Roland Jourdan
Im Auftrag aller Fraktionen im Ortschaftsrat Wettersbach
Kontakt: Roland Jourdan, Tel. 0151-7501 2445, Mail:
Geschichtsweg Grünwettersbach
- Länge ca. 3 km, barrierefrei durch die Ortsmitte oder Nebenstraßen.
Mit beidseitig beschriebene Informationstafeln (Stelen) an historisch bedeutenden Stellen und Plätzen.
Beginn/Ende: Skulpturenpark (Gemarkungsgrenze) bis Fallbrunnen. - Die mögliche Wegführung findet ihr hier bei Komoot.com
Ergänzung mit Rundweg "Wegle, Stäffele und Aussichtspunkte in Grünwettersbach"
- Rundweg Länge 3,9 km, Ausschilderung historischer Wegle und Stäffeles-Namen.
„Auf dem Rundweg durch Grünwettersbach entdeckt man verborgene Wege und ‚Stäffele‘, die die verschiedenen Ortsebenen verbinden, und genießt dabei immer wieder herrliche Ausblicke auf die Höhen und Täler unseres Stadtteils, sowie einen Blick in den Schwarzwald.“ - Die mögliche Wegeführung des Stäffeles-Weg findet Ihr hier bei Komoot.com
Teilbereich 1 Nord - Teilbereich 2 Süd
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