Berichte aus der Fraktion

Schweres Unwetter über den Höhenstadtteilen:

Danke an die Feuerwehren

In der Nacht von 24. auf 25. Juni 2016 sorgte ein schweres Gewitter mit heftigem Starkregen für zahlreiche überflutete Keller und es kam zu vielen Schäden in den Bergdörfern. Aufgrund der zahlreichen eingehenden Hilferufe wurde bei der Feuerwehr die Abschnittsführungsstelle Wettersbach eingerichtet, um so die große Anzahl der Einsätze besser koordinieren zu können.  

Unser Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr, insbesondere unseren Bergdorf-Abteilungen Wettersbach, Hohenwettersbach und Stupferich, sowie den weiteren Freiwilligen Wehren aus der Kernstadt, welche die ganze Nacht und den darauffolgenden Tag für unsere Bürgerinnen und Bürger im Einsatz waren! Dank auch an alle Mitarbeiter des Bauhofes und den anderen städtischen Dienststellen, die ebenfalls im Einsatz waren.

Trotz der zahlreichen Schäden ist es erfreulich, dass die neuen baulichen Hochwasserschutzmaßnahmen an mehreren Stellen gegriffen haben. Die Regenrückhaltebecken im Ort haben große Wassermengen zurück gehalten, sonst hätte es noch größere Schäden gegeben. Durch bauliche Veränderungen an Rückhaltebecken, Straßen und Wegen wurde in den letzten Jahren Verbesserungen im Hochwasserschutz vorgenommen.  Diese Umbaumaßnahmen wurden durch den Ortschaftsrat positiv begleitet und befürwortet.

Regenrückhaltebecken am Hatzengraben Grünwettersbach

Leider war bei den extremen Regenmengen dieses Unwetters (bis zu 100 Liter pro Stunde) die gesamte Kanalisation überlastet, so dass sich das Wasser seine eigenen Wege durch die Ortsmitte von Palmbach und Grünwettersbach suchte. So lief beispielsweise das Regenrückhaltebecken „Ob den Gärten“ in Palmbach über und der Wetterbach trat in Grünwettersbach an mehreren Stellen über die Ufer.

Baustellen in Wettersbach - Wunsch und Wirklichkeit

Mai 2016: In der vergangenen Ortschaftsratssitzung gab die Ortsverwaltung einen Überblick über die anstehenden Hoch- und Tiefbaumaßnahmen in Grünwettersbach und Palmbach. Es stehen also weitere Baustellen in Wettersbach an. Wichtig zu wissen ist, dass es sich bei einer Vielzahl dieser Baustellen um Baustellen der Stadtwerke oder der Telekom handelt. Die Ortsverwaltung hat auf diese Baustellen keinen (direkten) Einfluss. 

Wunsch der CDU / FW- Fraktion im Ortschaftsrat und des gesamten Ortschaftsrates ist, dass diese Baustellen zügig und durchdacht eingerichtet und abgearbeitet werden. 

Wirklichkeit ist jedoch, dass die Transparenz und der Informationsfluss für Ortsverwaltung, Ortschaftsrat und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger bei Verzögerungen mangelhaft oder gar nicht vorhanden ist. Dies haben wir als CDU / FW- Fraktion in der letzten Ortschaftsratssitzung heftig kritisiert und begrüßen daher den Vorschlag der Ortsverwaltung zur nächsten Ortschaftsratssitzung Verantwortliche der Maßnahmeträger einzuladen.

Wirklichkeit ist darüber hinaus, dass zum Zeitpunkt der letzten Ortschaftsratssitzung der Zeitpunkt der Einrichtung der Baustelle in der Hohenwettersbacher Straße noch nicht bekannt war. Lediglich wenige Tage vor Einrichtung der Baustelle wurde die Ortsverwaltung über die Einrichtung informiert, die Ortschaftsräte und die Bürgerinnen und Bürger haben die Baustelle gesehen, als diese schließlich da war. Dies ist nicht der Umgang den wir uns wünschen. Insbesondere da in Durlach an der B3 Informationsschilder über die Sperrung wenige Tage zuvor aufgestellt wurden, in den betroffenen Ortsteilen jedoch keine. Dies halten wir nicht für sinnvoll. Wenn Vertreter der Stadtwerke in der nächsten Ortschaftsratssitzung anwesend sein werden, werden wir uns gegen diese Art und Weise der Baustellenpraxis wenden. Ein Umgang auf Augenhöhe wird von der CDU / FW- Fraktion eingefordert werden. 

Für die jetzigen Baustellen wünschen wir uns, dass diese reibungslos und im Zeitplan ablaufen. Wir werden sehen, ob unser Wunsch Wirklichkeit wird.

Ihre CDU/ FW- Ortschaftsratsfraktion
Marianne Mußgnug, Fraktionsvorsitzende

Keine freien Wohnungen in Wettersbach


Update 13.07.2016:

Der Nachbarschaftsverband Karlsruhe hat die Prüfflächen für den FNP 2030 - Wohnbaugebiete veröffentlicht. Der Ortschaftsrat Wettersbach wird in einer der nächsten Sitzungen öffentlich hierüber beraten.

Siehe: http://www.nachbarschaftsverband-karlsruhe.de/b3/beteiligung_2030/fnp_wohnen


Sollen neue Baugebiete erschlossen werden?

Juni 2016: Der Mangel an freien Wohnungen im Bereich der Karlsruher Höhenstadtteile und das Thema fehlende Bauflächen beschäftige in den letzten Monaten die CDU/ FW- Fraktion. Auch in der Tagespresse wurde in den letzten Wochen verstärkt über fehlende Wohnbaugebiete in Karlsruhe und besonders in den Höhenstadtteilen berichtet. Bei unserer diesjährigen Klausurtagung unter dem Thema „Wettersbach 2030“ nahm dieses Thema einen breiten Raum ein. Wir Beschäftigten uns dabei intensiv mit der Problematik und überlegten, was die Wünsche und Vorstellungen der Bürger sind und welche Überlegungen aus städtebaulicher Sicht relevant sind.

Aufgrund unseres Antrages wurde bereits bei der März-Sitzung des Ortschaftsrates das Thema Baugebiete beraten. Wir sehen es als schwierige Aufgabe an, einerseits neue Flächen für den Wohnungsbau zu schaffen und anderseits unsere der Landwirtschaft und Erholung dienenden Wiesen und Äcker zu schonen und der Natur den Vorrang einzuräumen. Gerade diese ländliche Prägung unserer Ortschaften ist für die Qualität unseres schönen und wertvollen Naherholungsraums von entscheidender Bedeutung. Der Ortschaftsrat sprach sich daher auf Antrag unserer Fraktion für die Bebauung bisher nur einseitig bebauter Straßen aus. Daneben sind die Innenentwicklung und die  Ortskernsanierung Grünwettersbachs zentrale Bestandteile einer zukunftsorientierten Entwicklung unserer Stadtteile. So müssen keine neuen Straßen gebaut  und Grün- und Ackerflächen können geschont werden. Dies soll nach unsrer Auffassung in Wettersbach zunächst Vorrang vor der Erschließung neuer Baugebiete haben. Weiterhin sollte vor dem Ausweisen  weiterer Bauflächen eine demographische Erhebung durchgeführt werden. Diese Erhebung sollte zum Ziel haben, festzustellen wie viel Wohnraum in den nächsten Jahren voraussichtlich dem Markt wieder zu Verfügung stehen wird. Hieran kann sodann überprüft werden, ob dieser bereits bestehende Wohnraum nicht den Bedarf bereits abdeckt. Daran anschließend stellt sich die Frage und sollte ergänzend geprüft werden, ob mit der Bebauung der noch zu bebauenden Straßenseiten einerseits und  den Entwicklungen im Rahmen des  demographischen Wandels die Kapazitäten der Kindergärten und Schulen ausreichend sind.

Das Neubaugebiet "Ob den Gärten" in Palmbach ist, Stand heute, fast komplett belegt. In den letzten 6 Jahren wurden in Palmbach viele Wohnhäuser gebaut.   Im Frühjahr 2016 waren jetzt 68 Häuser fertiggestellt.  Nur noch 17 Bauplätze sind derzeit  noch nicht bebaut. Die Grundstücke befinden sich alle in Privatbesitz. Alle Häuser in der Waldbronner Straße und der Gustav-Meerwein-Straße sind bereits bezogen, so dass heute ungefähr 250 Personen im Neubaugebiet in unserem schönen Palmbach leben. Besonders für Familien mit Kindern war und ist das Baugebiet wegen seiner idyllischen Lage am Standrand, bebaut mit Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern besonders attraktiv.

Wie vom Ortschaftsrat vor Jahren beschlossen, hat das Neubaugebiet eine Fläche von 5,5 ha, es wurden  85 Bauplätze für 29 Einzelhäuser, 26 Doppelhaus-Hälften und 30 Reihenhäuser mit zusammen 99 Wohneinheiten geplant, so dass nach kompletter Bebauung bis zu 300 Personen in diesem Gebiet wohnen werden.

Baugebiet Ob den Gärten in Palmbach

Die geplante Erweiterung „Ob den Gärten 2“ soll nach Auffassung der CDU/FW-Fraktion jetzt noch nicht angegangen werden. Angedacht wären  in der Erwin-Schöller-Straße, die am kleinen Kreisverkehr beginnt und an die Rudolf-Link-Straße im Gewerbegebiet Winterrot angeschlossen werden soll, sowie der Langensteinbacher Straße  weitere 70 Häuser mit ca. 100 Wohneinheiten.

CDU-Fraktionen für Busverbindung von Palmbach nach Langensteinbach und Waldbronn


Update vom 22.08.2017:
Zum 10. Dezember 2017 führt der KVV ein neues Linienkonzept mit der neuen Buslinie 117 (Grünwettersbach-Waldbronn) und der Linie 118 (Grünwettersbach –Karlsbad) ein. Einige Fahrten beginnen, bzw. enden auch am Zündhütle. Die Fahrten werden vorerst in einem einjährigen Probebetrieb angeboten.


 

Bus-Logo KVV(März 2016)  In einer gemeinsamen Sitzung haben sich Vertreter der CDU-Gemeinderatsfraktionen aus Karlsbad und Waldbronn und der CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion für eine Vernetzung der Buslinien von Waldbronn und Karlsbad mit den Karlsruher Höhenstadtteilen ausgesprochen. Wichtig ist hierbei eine Vernetzung und Vertaktung der neuen Ganztageslinie mit der Stadtbahnlinie S11 in Langensteinbach.

Busverbindung Zündhütle nach WaldbronnVon der neuen Busverbindung könnten vor allem die zahlreichen Arbeitnehmer aus den Karlsruher Höhenstadtteilen, die im Großraum Karlsbad/Waldbronn beschäftigt sind, sowie Bürger, die zum Einkaufen in Karlsbad oder Waldbronn bisher immer auf einen PKW angewiesen waren, profitieren. Außerdem könnten zahlreiche öffentliche Einrichtungen wie das Klinikum Karlsbad, das Schulzentrum Langensteinbach oder auch das Freibad, die Kurklinik oder der Rathausmarkt in Waldbronn besser erreicht werden. In umgekehrter Fahrrichtung gibt es immer mehr Arbeitnehmer, die vom benachbarten  Landkreis in die Karlsruher Höhenstadtteile, wie zum Beispiel zur Firma Physik Instrumente (PI), fahren wollen. Außerdem sieht man eine Verbesserung der touristischen und kulturellen Kontakte in beide Richtungen.

Wechsel des Fraktionsvorsitz: Tilman Pfannkuch übergibt an Marianne Mußgnug

Marianne MußgnugDie CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach hat mit Marianne Mußgnug eine neue Fraktionsvorsitzende. Im Rahmen der Sitzung am 23. Februar 2015 standen bei der CDU/FW-Fraktion Wahlen an, nachdem der bisherige Vorsitzende Tilman Pfannkuch zum Jahresbeginn auf eigenen Wunsch das Amt zur Verfügung stellte.

Tilman Pfannkuch war fast 20 Jahre der Fraktionsvorsitzende der CDU/FW-Fraktion. Nachdem er im Sommer 2014 das Amt des CDU-Fraktionsvorsitzenden der CDU Gemeinderatsfraktion in Karlsruhe übernahm folgte nun der Wechsel bei der Ortschaftsratsfraktion. Er wird weiterhin Mitglied im Ortschaftsrat und Erster stellvertretender Ortsvorsteher bleiben und sich aktiv in die Ortspolitik einbringen.

Marianne Mußgnug ist seit Sommer 2014 Mitglied im Ortschaftsrat Wettersbach sowie im Gemeinderat der Stadt Karlsruhe. Mit der jungen Fraktionsvorsitzenden, die gleichzeitig Vorsitzende der CDU Wettersbach ist,  wurde nun der Generationswechsel in der Ortschaftsratsfraktion vollzogen. Stellvertretender Fraktionsvorsitzender bleibt Roland Jourdan.

 

Besuch auf dem Bauernhof: Unsere Heimat - wir haben Verantwortung

Unsere Heimat – wir haben Verantwortung, Aktuelle Situation und Probleme der Landwirtschaft in Baden-Württemberg
Gemeinsame Veranstaltung der CDU Ortsverbände Wettersbach und Rüppurr
Tierisch gut: am Donnerstag, den 20.11.2014 ging es für die CDU Wettersbach auf den Bauernhof Becker.
 
Zum Thema „Unsere Heimat – wir haben Verantwortung; Aktuelle Situation und Probleme der Landwirtschaft in Baden-Württemberg“ hatten die CDU Ortsverbände Wettersbach und Rüppurr bei der Familie Becker angefragt und gemeinsam nach Rüppurr eingeladen.
 
Sicherlich- eine für eine Großstadtpartei untypische Veranstaltung. Gerade deshalb aber umso wichtiger.
 
Die Ortsvorsitzende und Stadträtin Marianne Mußgnug begrüßte gemeinsam mit Stephan Becker die über dreißig Anwesenden. Die CDU- Landtagsabgeordnete und Stadträtin Bettina Meier-Augenstein konnte ihren Landtagskollegen und Landwirtschaftsmeister, den Schwarzwälder Landwirt Karl Rombach als fachkundigen Referenten begrüßen.
 

"Brennpunkt - Radverkehr nach Wolfartsweier"

Radweg nach Wolfartsweier - JETZT

Vor- Ort- Bürgergespräch “Brennpunkt Verkehr“: mit dem Rad ins Tal - sicherer Radweg nach Wolfartsweier

Am Montag, den 19.05.2014 versammelten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger am Fallbrunnen in Grünwettersbach, um sich gemeinsam mit der Vorsitzenden der CDU Wettersbach Marianne Mußgnug, dem Fraktions- und CDU Vorsitzenden Wolfartsweier Joachim Supper, dem Stadt- und Ortschaftsrat Tilman Pfannkuch, den Ortschaftsräten Brenk und John, den Kandidaten der CDU und FW für den Ortschaftsrat Wettersbach die Radwegverbindung nach Wolfartsweier genau anzuschauen.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Marianne Mußgnug schilderte Stadtrat Tilman Pfannkuch den Anwesenden die Entwicklung hin bis zum aktuellen Sachstand. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger berichteten von ihren problematischen Erfahrungen mit dem Radweg. Man fühle sich mit der derzeitigen Situation nicht sicher. Viele der Anwesenden berichteten, dass Freunde und Bekannte nicht mit dem Rad Richtung Wolfartsweier fahren würden, weil ihnen die bestehende Situation zu gefährlich sei.

Pressemitteilung

21. November 2014

CDU-Fraktion begrüßt angekündigten Radwegebau entlang der L 623

Die CDU-Fraktion begrüßt den angekündigten Bau des Radweges entlang der L 623 zwischen Grünwettersbach, Fallbrunnen und Wolfartsweier.

„Der angekündigte Bau des Radwegs ist eine gute Nachricht für alle Radfahrerinnen und Radfahrer. Ich bin mir sicher, dass der Radverkehr deutlich zunehmen wird, wenn nun der längst überfällige Radweg gebaut wird. Noch vor einem Jahr erkannte das Verkehrsministerium keine Priorität in diesem Radweg. Für das Umdenken der Landesregierung war es höchste Zeit“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Tilman Pfannkuch, der auf die derzeit sehr gefährliche Gesamtsituation für die Radverkehrsteilnehmer entlang des betreffenden Teilstücks der L 623 aufmerksam macht.

Der Fraktionsvorsitzende erinnert an ein Schreiben der CDU-Fraktion an Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) vom Juli 2012, das über ein Jahr unbeantwortet geblieben war. Erst im August 2013 erhielt die CDU-Fraktion vom  Verkehrsministerium eine Antwort, in der über den eingeforderten Bau des Radwegs noch von einem „Projekt der Priorität 2“ gesprochen wurde.

Lesen Sie den ganzen Bericht auf der Seite der CDU Wettersbach

Verkehrsbelastung in Wettersbach

GeschwindigkeitanzeigetafelWir bemühen uns um Lösungen und Verbesserungen. Im Ortschaftsrat haben wir hierzu Anträge gestellt: Durchgängiges Tempo 30 in Palmbach und Grünwettersbach während der Autobahnumleitung. Und das 24 Stunden zum Schutz der Fußgänger und der Lärmbelastung. Außerdem fordern wir eine dauerhafte Geschwindigkeitsanzeige, die variabel im Ort eingesetzt werden kann.

Wir stehen im Kontakt mit zahlreichen Dienststellen, sowie politischen Vertretern im Gemeinderat. Hier stehen die meisten Antworten unserer Gespräche und Forderungen noch aus.

Antrag  vom 08.05.2014 "Unerträgliche Verkehrsbelastung in unseren Ortsdurchfahrten"

Zusatzantrag vom 17.05.2014 zu unserem Antrag vom 08.05.2014 für die OR-Sitzung am 27.05.2014

Weitere Anträge unserer Fraktion im Ortschaftsrat Wettersbach finden Sie hier.


"Brennpunkt Verkehr" Bürgergespräch mit großer Beteiligung

Am Mittwoch, den 14.05.2014 fand die Vor-Ort Aktion der CDU und der CDU/FW- Ortschaftsratsaktion zum Thema „Brennpunkt Verkehr“ statt. Nahezu 50 Bürgerinnen und Bürger sind dabei der Einladung der CDU/FW gefolgt, um ihren Nöten Gehör zu verleihen. Und diese Nöte sind zahlreich:
Die vielen Sattelzüge, welche durch Wettersbach fahren verursachen nicht nur Vibrationen, sondern auch Bauschäden. Wo Bordsteine abgesenkt sind, muss man schon mal als Fußgänger zur Seite springen, wenn man nicht überrollt werden will. Nachtschlaf ist ungestört nicht möglich, so verschiedene Teilnehmer an der Veranstaltung "Brennpunkt Verkehr".

"Viele engagierte Bürgerinnen und Bürger kamen vor das Rathaus, um ihre Sorgen zu äußern aber vor allem auch um konstruktive Verbesserungsvorschläge zu machen ", so die CDU-Vorsitzende Marianne Mußgnug.

Es wurde auch der Vorschlag gemacht, in dieser Sondersituation das Wetterbach-Tal für den Lkw-Verkehr zu sperren. Aber auch Geschwindigkeits-Kontrollen, gerade im Bereich der Ortsdurchfahrt werden gefordert. Die Umleitungsanweisungen auf der Südtangente seien zu unübersichtlich und würden den Verkehr eher fehlleiten als umleiten. Die Wegweisung muss auch auf die Nutzer von Navigationsgeräten eingehen.
Nach Ende des momentanen Chaos soll die 30 km/h-Regelung nachgebessert werden. So ist der abschnittsweise Geschwindigkeitswechsel von 30 km/h auf 50 km/h und wieder auf 30 km/h sicherheitstechnisch nicht sinnvoll, denn gerade in der Ortsmitte von Grünwettersbach, wo Nahversorgung und Schulweg die Ortsdurchfahrt kreuzen, können die Autofahrer wieder mit 50 km/h fahren. Durch das an dieser Stelle vorhandene Beschleunigungsverhakten entstehen regelmäßig gefährliche Situationen. Eine einheitliche Geschwindigkeitsregelung wird daher gefordert.

Anwohner bezweifeln auch die rein rechnerisch ermittelten Lärmwerte und fordern konkrete Messungen. Zudem sollen gefährliche Grundstücksausfahrten entschärft werden. Durch die vorhandenen Bebauung ist kein Überblicken der Situation auf der Straße möglich. Mit einer abgestimmten Park-Regelung soll später darüber hinaus auch ein gleichmäßiger Verkehrsfluss sichergestellt werden.

Nach Ende der Umleitungsregelung brauchen wir in den Bergdörfern konkrete Verkehrsmessungen (Zählungen). Damit kann man nicht zuwarten bis zum Abschluss der Bauarbeiten auf der A8.

Ungeachtet derartiger Vorschläge verwies Stadtrat und Ortschaftsratsfraktionvorsitzender Tilman Pfannkuch aber auch darauf, "dass das gegenwärtige Verkehrschaos in unserer Ortsdurchfahrt einmal mehr zeigt: Die Südtangente als einzige West-Ost-Achse ist selbst bei kleinsten Verkehrsvorkommnissen überfordert."

Wir bemühen uns um Lösungen und Verbesserungen. Unsere Anträge zum Thema Verkehrsbelastung im Ortschaftsrat Wettersbach finden Sie hier.

Bürgergespräch


Unerträgliche Verkehrsbelastung in der Ortsdurchfahrt

Wir fordern die Ableitung des Fernverkehrs ab dem Bulacher Kreuz zum Autobahnanschluss Karlsruhe-Süd - Nicht durch die Bergdörfer
Brief an OB Dr. MentrupBrief der CDU an den OB

09.05.2014: Seit Mitte dieser Woche die Autobahnbaustelle an der A5 eingerichtet wurde und die Autobahn-Ein- und Ausfahrt Karlsruhe-Mitte gesperrt ist, zeichnet sich in Wettersbach das größte Verkehrschaos ab, das wir je erlebt haben. Große LKWs, Gefahrengutzüge und PKWs reihen sich zweitweise ab der Südtangente durch Grünwettersbach und Palmbach bis zur Autobahnanschlussstelle Karlsbad. Selbst nachts müssen die Bürger mit einen unerträglichen Verkehrslärm durch die Ortsmitte leben. Dabei kam dann auch der Busverkehr komplett zum erliegen. Von den Verkehrsbetrieben wurden uns noch vor wenigen Wochen nur „kleinere Beeinträchtigungen, im Minutenbereich“ vorausgesagt.