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Antrag: ÖPNV Verdichtung des Taktes der Linie 47 (08.03.2013)

Details

Betreff: Öffentlicher Personennahverkehr – Verdichtung des Taktes der Linie 47
Antrag der CDU/FW-Fraktion: Wiedereinführung des 20-Minuten-Taktes der Linie 47 an Sonntagen, sowie Verdichtung des Taktes in den Abendstunden

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), bzw. der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) werden beauftragt, die im Dezember 2012 gestrichenen Fahrten der Linie 47 an Sonntagen wieder aufzunehmen.
Außerdem soll von Montag bis Sonntag in den Abendstunden ein 20-Minuten-Takt eingeführt werden. Die Fahrten sollen bis ca. 22.00 Uhr angeboten werden.

Begründung:
Bisher besteht von Wettersbach an Arbeitstagen tagsüber ein 10- oder 20-Minuten-Takt der Linie 47 zum Zündhütle, bzw. zum Hauptbahnhof, sowie samstags tagsüber ein 20-Minuten-Takt. Bei der Fahrplanänderung im Dezember 2012 wurden verschiedene Fahrten gestrichen.
So besteht jetzt an Sonntagen ganztags, sowie zu einigen Zeiten samstags nur noch eine Taktung von 20 / 40 Minuten im Wechsel.

Bereits vor dem Fahrplanwechsel wurde täglich in den Abendstunden nur der 20 / 40 Minuten-Takt im Wechsel angeboten. Die Straßenbahnen der Linie 2 kommen abends, sowie sonntags im 20-Minuten-Takt am Zündhütle an. Daher besteht bei der Heimfahrt an Werktagen abends, sowie an Sonntagen ganztags, kein Busanschluss bei der Bahn die jeweils zur Minute 39 am Zündhütle ankommt.
Die Fahrgäste müssen zu diesen Zeiten zusätzliche 20 Minuten auf die Anschlussfahrt warten, was besonders in den Wintermonaten unangenehm ist. Durch zahlreiche Verspätungen der Bahn wird der passende Anschlussbus oft nicht erreicht, so dass dies eine Wartezeit von 40 Minuten bedeutet. Dies macht die Verbindung unattraktiv, da man während einer Wartezeit von bereits 15 Minuten mit dem PKW die komplette Fahrstrecke zwischen der Innenstadt und den Bergdörfern zurücklegen kann. Uns sind auch zahlreiche Fälle bekannt, bei denen die Eltern ihre Kinder mit dem PKW am Zündhütle abholen. Da in letzter Zeit zahlreiche Studenten, aufgrund des Wohnungsmangels in der Innenstadt, im Bereich der Bergdörfer Wohnungen suchen, erhöht sich die Anzahl der jungen Leute, die auch abends eine gute Anbindung an die Kernstadt benötigen.

Besonders an Sonntagen sollte ein gleichwertiges Angebot in allen Höhenstadtteilen vorhanden sein. So wird für die Stadtteile Hohenwettersbach und Bergwald ein 20-Minuten-Takt angeboten. Auch der Stadtteil Stupferich hat mit der Linie 47 und Linie 23 drei
Fahrten je Stunde.
Es kann nicht sein, dass eine der bestausgelasteten Buslinien der Stadt zu verkehrsschwachen Zeiten so ausgedünnt wird, dass eine Benutzung für die Einwohner unserer Stadtteile unattraktiv wird. Daher soll grundsätzlich ein 20-Minutentakt angeboten werden.
Wir schlagen daher vor, die Taktlücke mindestens mit einer Fahrt der „Kurzsteckenlinie 47 Zündhütle – Palmbach“ zu ergänzen. Diese zusätzliche Kurzsteckenlinie ist heute bereits an Werktagen im Fahrplan enthalten.
Effektiver wären jedoch Fahrten zwischen Hauptbahnhof und Stupferich da diese ein wesentlich größeres Fahrgastpotenzial haben, im Vergleich zur Kurzstrecke zwischen Zündhütle und Palmbach. Hiermit könnte man die Fahrgastzahlen steigern.

Als kostengünstige Lösung bitten wir auch folgende Linienvariante zu prüfen: „Halbe-Bergdorf-Ringbuslinie“
Die Kurzstecken-Linie 47 (Zündhütle – Palmbach) müsste sich mit der Linie 23/21 (Stupferich – Turmberg – Grötzingen) zu einer Bergdorf-Ringbuslinie verbinden lassen. Dies hätte den Vorteil, dass die Bergdörfer in beide Richtungen an das Straßenbahnnetz am Zündhütle und Durlach-Turmberg angeschlossen sind. Somit wären zusätzliche „Berg auf- Fahrten“, bzw. „Berg ab-Fahrten“ in beide Richtungen möglich. Auch Durlach wäre dann
besser zu erreichen. Diese Ringfahrten könnten immer dort eingeplant werden, wo bisher die „Kurzlinie 47“ eingesetzt ist, bzw. zukünftig eingesetzt wird.

Bei entsprechender Umstellung der Taktung der Linien in den Höhenstadtteilen müsste diese Ringbuslinie ohne zusätzliche Fahrten, bzw. Busse umzusetzen sein.

Mit diesem Antrag wollen wir den öffentlichen Personennahverkehr im Bereich der Höhenstadtteile weiter stärken, um weitere Bürger zum Umstieg vom PKW in den Bus zu motivieren.

Roland Jourdan, stellv. Fraktionsvorsitzender

 

   

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